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Eine Predigt von Karl Barth

von  m longtime  (72) am 29.05.2009 (Artikel wurde seitdem 1144x gelesen)
bild
Karl Barth:
Eine Predigt zum Psalm 73


*

Im Anhang:
Hermann Josef Coenens Gedicht "DENNOCH"

**


Karl Barth:

Dennoch bleibe ich stets bei dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.
(Psalm 73, 23)



Meine lieben Brüder: und Schwestern!


Ich will versuchen, euch das, was wir eben gehört haben, kurz zu erklären. Ihr werdet sehen, dass jedes Wort wichtig ist.
«Dennoch», so beginnt es. Dennoch: das heißt trotzdem, oder, wie wir in der Schweiz sagen: einewäg! Dennoch: das ist ein Kampfruf gegen eine uns angehende Macht, eine drohende Störung, Belastung, Gefährdung. Vielleicht durch einen schwer wieder gutzumachenden Verlust, den einer erlitten hat, vielleicht durch «Verhältnisse», wie man sagt, an deinen Andere, vielleicht auch und vor allem wir selber schuldig sind, vielleicht durch einen Menschen öden mehrere Menschen, mit denen wir nicht auskommen, die uns so recht im Wege sind, vielleicht auch durch unseren eigenen Charakter, durch« uns selbst, wie wir ein Jeder sind.
Ihr habt vielleicht auch schon einmal das Lied gehört, vielleicht sogar mitgesungen: « Unser Leben gleicht der Reise eines Wandrers in der Nacht, Jeder hat auf seinem Gleise etwas, das ihm Kummer mache.» Jeder! Nicht nun du, auch ich, nicht nur wir hier, auch die da draußen in der Stadt, jeder Mensch, alle Menschen in der; ganzen Welt. Und unter dem Kummer, den ein Jeder hat, steht der große Kummer einer Welt, die nicht in Ordnung ist, sondern die eine verworrene, eine dunkle und gefährliche Welt ist, steht der Kummer des Menschen, wie er ist: nicht gut, sondern ein hochmütigen, ein träger, ein verlogener Tropf, der darum nicht gut dran, der darum im Elend ist!

Nicht wahr, das wäre eine grosse Sache, wenn man dem Allem gegenüber so dran sein dürfte: Dennoch!?

Dennoch bleibe ich: das würde heissen, dennoch, trotz allem dem lebe ich, will ich gegen den Strom schwimmen, nicht nachgeben, nicht verzweifeln, nicht untergehen, sondern durchhalten und mehr als das: Zuversicht und Hoffnung haben, drüber sein und nicht drunter! Nicht wahr, wer dazu frei wäre, im Kiemen und im Grossen, in seinem eigenen Kummer und in dem Kummer der Welt und des Menschen, der dürfte sich dessen wohl freuen: Dennoch bleibe ich!

Dennoch bleibe ich stets, das heisst immer, garantiert und unter allen Umständen, durch dick und dünn, also nicht nur gelegentlich, nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend, wenn es dunkel wird und wenn die Nacht kommt, nicht nur «in allen guten Stunden », sondern auch in den bösen, nicht nur, wenn man Nachrichten bekommt, die einen freuen, sondern auch wenn die ändern kommen, dauernd, beständig, auch in der Enttäuschung, auch in der Niedergeschlagenheit!
Wie es in einem Kirchenlied heisst, das ihr wohl kennt, dem Liede Luthers: « Und wenn die Welt voll Teufel war und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr: es muss uns doch gelingen ...» Das heisst: stets! Wer das sagen, und nicht nur sagen, sondern denken und darum so dran sein dürfte: Dennoch bleibe ich stets!

Liebe Brüder und Schwestern, die Bibel, in der diese Worte stehen, ist eine einzige Einladung an uns Alle, und wenn wir Gottesdienst feiern wie jetzt hier, dann bedeutet das, dass diese Einladung jetzt an uns ergeht, an uns Alle: wir können und dürfen das nachsagen in unserem Herzen: Dennoch bleibe ich stets! Wir alle: nicht nur die sogenannten Guten, sondern auch die sogenannten Bösen, nicht nur die Glücklichen, sondern auch die, die sich für sehr unglücklich halten, nicht nur die Frommem, sondern auch die,, die sich für weniger oder auch für gar nicht fromm halten, alle! sind eingeladen. Ist euch das klar, dass die Heilige Schrift ein Freiheitsbuch ist und der Gottesdienst eine Freiheitsfeier? Viel wichtiger als die ganze schöne Bundesfeier vom 1. August, die ja heute wieder einmal zur Erinnerung an 1291 gefeiert wird! Die Feier der Freiheit, meine Brüder und Schwestern, da$ zu sagen: «Dennoch bleibe ich stets . . .»

Aber jetzt müssen wir alle gut Ächtung geben: ich möchte 100 gegen 1 wetten, wenn es uns jetzt überlassen wäre (uns allen), so würden wir fortfahren: Dennoch bleibe ich stets — bei mir l Bei meinem Kopf, bei meiner Ansicht, bei meiner Meinung, bei meinem Standpunkt und bei meinem Recht! Bei dem, was ich zu wünschen und was ich zu fordern habe! "Dennoch bleibe ich stets", das würde dann heissen: allem zum Trotz sich selber behaupten, um sich an sich selbst zu halten! Ich habe einen guten Freund, der hat ein Lieblingswort, das er gerne zitiert, aus einem Gedicht des Schweizer Dichters Leuthold: «Mein stolzes Herz, sei du dir selbst genug!» Wenn er mir das wieder einmal sagt, dann lache ich immer ein wenig. Man kann es niemandem verbieten, so zu denken und zu reden. Wir tun es ja alle gelegentlich. Man muss aber ganz nüchtern feststellen, dass das nicht geht.
Habt ihr schon einmal einen Hund gesehen, der seinem eigenen Schwanz nachläuft, oder vom Freiherrn von Münchhausen gehört, der sich an seinem eigenen Schöpf aus dem Sumpf herausgezogen habe? Das hat ihm niemand geglaubt.
Man kann nicht an sich selbst glauben und man kann sich nicht: an sich selbst halten. Denn die dunkle, verworrene, gefährliche Welt ist ja gerade in mir selbst, und der hochmütige, träge, verlogene Mensch lauert ja gerade in meinem « stolzen Herzen». Mit welchem Sinn sollte ich sagen können: Dennoch bleibe ich stets bei mir? Die Bibel nennt das Sünde, wenn der Mensch bei sich selbst bleiben will. Nein, da ist keine Freiheit, wo das geschieht.

In der Bibel, dem Freiheitsbuch, lesen wir anderes: Dennoch bleibe ich stets bei dir! Meine Freunde, könnt ihr euch einen Menschen vorstellen, der in der tiefsten schwärzesten Finsternis ist, und auf einmal darf er Licht erblicken? einen Menschen, der am Verhungern ist, und auf einmal gibt ein Anderer ihm ein Stück Brot? einen Menschen, der am Verdursten ist, und auf einmal reicht man ihm einen Trunk? So ist es, wenn einer das «bei mir» hinter sich hat und dafür vor sich: Dennoch bleibe ich stets bei dir!
Aber was ist das für ein Du? Ist das ein Mensch? Ja, da begegnet uns in der Tat Einer mit einem Menschengesicht, einer Menschengestalt, einer Menschenhand und Menschensprache. Einer, der in seinem Herzen auch seinen Kummer trägt, und nicht nur seinen, sondern den Kummer der ganzen Welt. Einer, der unsere Sünde und unser Elend auf sich nimmt und von uns hinweg nimmt! Der das kann, weil er nicht nur ein Mensch ist, sondern auch Gott ist, der allmächtige Schöpfer und Herr, der dich und mich viel besser kennt, als wir selber uns kennen, und der dich und mich viel mehr liebt, als wir selber uns lieben können. Der unser Nächster ist, näher als wir selber uns sein können, zu dem wir Du sagen dürfen.

Weisst Du, wer Er ist? In dem gleichen Kirchenlied, das ich vorhin anführte, hören wir die Antwort: «Er heisst Jesus Christus, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muss er behalten.» Und nun, meine Brüder und Schwestern, sind wir alle eingeladen, statt mit uns selbst, mit ihm zu reden. Nun dürfen wir die Freiheit haben, zu ihm zu sagen: «Dennoch bleibe ich stets bei Dir». Aber jetzt fragt ihr gewiss: Wie kann man denn das? Und darauf möchte ich euch gleich antworten: Das kann man nicht. Es gibt aber etwas Besseres als das, was «man kann». Und da steht es: Du hältst mich.
Also: ich halte durch, weil Du mich hältst. Ich bleibe, weil Du mir bleibst. Ich sage Dennoch! weil Du mir Dennoch! sagst: zu mir, der das nicht kann, zu mir, der das nicht verdient hat. Du sagst Dennoch! zu mir, der ich bin, wie ich bin, und getan habe, was ich getan habe, und tue, was ich tue, zu mir, der ein Zweifler sein mag, ein Kleingläubiger, vielleicht sogar ein Atheist. Darum, weil Du mich so hältst, sage ich: Dennoch bleibe ich stets bei Dir. Ich sage es darum, weil mein Kummer offenbar nicht meine, sondern Deine Sache ist, weil Du meinen Kummer und den Kummer aller Menschen auf Dein Herz genommen, in Dein Leben hineingenommen und in Deinen Tod ans Kreuz getragen hast, weil Du ihn in Deinem Tode besiegt hast, weil ich mit Leib und Seele, im Leben und im Sterben «nicht mein, sondern meines getreuen Heilandes Jesu Christi Eigentum bin».
Du hältst mich und darum wage und sage ich es: Dennoch bleibe ich stets bei Dir!

Aber jetzt müssen wir noch ein Letztes beachten. Es heißt: Du hältst mich bei meiner rechten Hand. Die rechte Hand„ das ist die Hand, mit der der Mensch stark und geschickt ist; (sofern er nicht gerade ein Linkshänder ist), mit der er arbeitet, mit der er schreibt, mit der er im Notfall auch kämpft; die rechte Hand, das ist die Hand, die er dem ändern Menschen «gibt», wenn er ihn ernstlich grüssen will. Die rechte Hand, das meint: wir selbst, und zwar wir selbst, wo es gilt, wo es uns ernst ist, wo wir unser Herr haben. - Und nun heißt es nicht, wir sollen dem lieben Gott unsere rechte Hand geben. Das ist gar nicht nötig - wir kommen zu spät - Er hält uns bei unsrer rechten Hand, das heißt: er nimmt uns dort ernst, wo es für uns ganz ernst ist. Das ist die Situation.

Ich werde nie vergessen, wie einer meiner längst erwachsenen Söhne, der jetzt Missionar in Indonesien ist, als er noch ein kleines Büblein war, mich einmal frug: «Weißt du, wer der Herr Hauptsache ist?» «Nein, wer ist das?» «Der liebe Gott.»

Dass Er der Herr Hauptsache ist, das zeigt uns Gott damit, dass wir ihm Hauptsache sind, dass er unsere rechte Hand hält mit seiner rechten Hand, so dass wir gar nicht gefragt sind, wohin wir mit unserer rechten Hand hingehen sollen. Wir können uns gar nicht bloß beiläufig, bloß nebensächlich an ihm halten. Unsere rechte Hand ist nicht mehr frei: Er hält sie, sie ist schon in der seinigen!

Und nun möchte ich kurz schließen mit der Frage: Wer bist du? Wer bin ich? Antwort: einer, den Gott bei seiner rechten Hand hält und dem er damit das Bekenntnis der Treue und den grossen Trost ins Herz und auf die Lippen legt: Dennoch bleibe ich stets bei dir. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hl. Geist, wie er war im Anfang und heute ist und immer sein wird von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Schlussgebet:

Herr unser Gott! Das ist deine unbegreifliche Herrlichkeit, dass wir dich so anrufen dürfen: Herr unser Gott, unser Schöpfer, unser Vater, unser Heiland — dass du uns alle kennst und liebst und von uns Allen wieder erkannt geliebt sein willst — dass unser Aller Wege von dir gesehen und regiert sind — dass wir alle von dir her kommen und zu dir gehen dürfen. Und nun breiten wir alles vor dir aus: unsere Sorgen, dass du für uns sorgest - unsere Angst, damit du sie stillest — unsere Hoffnungen und Wünsche, damit geschehe, was nicht unser, aber dein guter Wille ist — unsere Sünden, dass du sie vergebest — unsere Gedanken und Begierden, dass du sie reinigest — unser ganzes Leben in dieser Zeit, dass du in der Auferstehung alles Fleisches und dem ewigen Leben entgegenführest.

Wir gedenken vor dir aller, die in diesem Hause sind — auch aller anderen gefangenen Menschen auf Erden. Sei du mit unseren Angehörigen zu Hause — mit allen Armen, Kranken, Bedrängten und Betrübten!!! Erleuchte du die Gedanken und regiere du die Taten derer, die in unserem Land und in allen Ländern für Recht und Ordnung und Frieden verantwortlich sind! Lass es Tag werden — durch Jesum Christum, unseren Herrn, in dessen Namen wir zu dir beten: «Unser Vater ...» Amen.

(Aus: Karl Barth: Den Gefangenen Befreiung. Predigten. Zürich 1959)

Anhang:
HERMANN JOSEF COENEN:
DENNOCH


Die Dichterin Hilde Domin, die ich sehr schätze,
sagte kürzlich in einem Interview:
»Ein Mensch, der wirklich gläubig ist,
braucht das Dennoch nicht.
Wer nur an den Menschen glaubt,
der braucht ein Dennoch.«

Nach meinen Erfahrungen ist es nicht so,
dass der Schlüssel des Glaubens alle Probleme löst.
Der mit Gott kämpfende Jakob, der zweifelnde Thomas.
Sie haben viele Geschwister. Auch ich bin ihr Bruder.
Für mich ist der Glaube kein festes Päckchen
von Sätzen, die ich im Rucksack trage von Kind an.
Eher schon eine Beziehungs-Geschichte
mit allen Höhen und Tiefen von Nähe und Distanz,
von Harmonie und verbittertem Schweigen
und neuer Versöhnung.

Und wenn ich ein aufmerksamer Zeitgenosse bin,
dann verändern sich mein Gottesbild
und meine Beziehung zu Ihm im Kontext
von Relativitätstheorie und Chaosforschung,
von Bevölkerungsexplosion und Wohlstand.
Die kirchliche Großwetterlage spielt auch eine Rolle
und vor allem meine persönlichen Glückserfahrungen
und Enttäuschungen.
So hat mein Glaube oft die Gestalt des »Dennoch«.
»Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn!«

*

(H.-J. Coenen: Credo. [Gedichte.] Anstiftungen zum Glauben. Stuttgart 2000. S. 117 - Der Geistliche ist am 06.06.1999 in Marl gestorben)



Informationen:


Wiki-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Barth

Informationen über die Karl-Barth-Gesellschft:

http://www.reformiert-info.de/side.php?news_id=2072&part_id=0&part3_id=37&navi=5

Karl Barth – als TIME-Titel:

Karl Barth



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