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Die Polyneuropathie – Erkrankung des peripheren Nervensystems

von  m Dnanidref  (70) am 09.09.2015 (Artikel wurde seitdem 5994x gelesen)
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Das periphere Nervensystem
Da ich bereits einige Anfragen zu dieser Erkrankung vorliegen habe, beschreibe ich hier - wie bei allen meinen bisherigen Gesundheitsbeiträgen - meine Sichtweiten dazu und zu möglichen Therapien gegen die oft schubartigen starken Nervenschmerzen und andere Symptome. Wie bei allen schwereren Erkrankungen ist es zweifellos sehr wichtig, eine medizinisch genaue Diagnose zu erhalten, dem Arzt die Symptome vollständig zu beschreiben und dessen Fragen zu möglichen Ursachen umfassend und wahrheitsgetreu zu beantworten. Nur dann wird es punktuell möglich die Ursachen einzugrenzen und eine sinnvolle Therapie dagegen anzusetzen. Dazu gibt es dann auch Naturheilmittel und Hausmittel, die beim Einzelnen recht unterschiedlich wirken können.

Genaue Angaben zur Häufigkeit der Erkrankung gibt es wohl nicht, vorsichtig geschätzt wird aber eine Erkrankung auf 2 000 bis 2 500 Menschen.

Was ist das periphere Nervensystem?

Die peripheren Nerven, sind alle Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks, die den Körper durchziehen. Die Nerven des Gehirns und des Wirbelkanals bilden das zentrale Nervensystem (ZNS).

Medizinisch untergliedert man die peripheren Nerven weiter nach ihren Aufgaben, wobei ich hier keine anatomischen Beschreibungen groß abliefern will, um eine lesbare Beitragsgröße nicht zu überschreiten.

Allerdings sollte man hierbei schon mal von den motorischen Nerven, die z.B. die Muskeltätigkeit auf Impulse des Gehirns steuern und von den sensorischen Nerven, die dem Gehirn Informationen per Impulse zuleiten, also alle Empfindungen (z.B. Verletzungen, Schädigungen der Organe unterschiedlicher Ursache, Berührungen, usw.) an die Kommandozentrale im Gehirn weiterleiten.

Sind diese Nervenfasern geschädigt oder teilweise geschädigt oder zerstört, kommt es zu falschen Impulsen oder eben einer gestörten Reizweiterleitung an das Gehirn, die medizinisch als Polyneuropathie bezeichnet wird. Sind nur die Nervenwurzeln von einer Schädigung betroffen, so wird es medizinisch als Radikulophatie (lat. Radix = Wurzel) bezeichnet. Da die Nerven in die Beine und Arme die längsten sind, kommt es besonders in diesen Bereichen zu den vorgenannten Störungen.

Ursachen einer Polyneuropathie

Die Polyneuropathie ist ursächlich fast ausschließlich Folge verschiedener anderer Krankheitsbilder und stellt somit meistens kein eigenes Leiden dar.

Medizinisch sind über zweihundert ursächliche Auslöser einer Polyneuropathie bekannt, wobei Diabetes mellitus (Erhöhter Blutzucker schädigt die Nerven direkt) und Alkoholmissbrauch führend an erster Stelle stehen. Experten schätzen, dass jeder zweite Diabetiker, durch falsche Einstellung oder Vernachlässigung dieser Erkrankung an diabetischer Polyneuropathie erkrankt.

Nicht viel weniger häufig kommen Mangelernährung (Vitaminmangel, besonders Vitamin-B-Komplex), Infektionserkrankungen, Störungen des Immunsystems (z.B. durch jahrelange falsche Ernährung) und Medikamenteneinwirkung ursächlich hinzu. Weniger oft liegen die Ursachen bei Erbkrankheiten oder Gifteinwirkung (z.B. Blei, Arsen usw.). Bei ca. 20 % aller betroffenen Patienten sind die Ursachen unbekannt.

Eine genaue Diagnose der Polyneuropathie ergibt sich im Regelfall zum einen aus dem Beschwerdebild des Patienten und zum anderen aus gezielten neurologischen Untersuchungen, also speziellen Untersuchungen der Muskulatur, der betreffenden peripheren Nerven (z.B. Messung der Leitgeschwindigkeit) und aus bestimmten Blutuntersuchungen, wodurch eine genauere Differenzierung der Polyneuropathie-Form erreicht wird.

Beschwerdebild und Symptome

Das Beschwerdebild ist in erster Linie davon abhängig, welche Nervenfasern betroffen bzw. geschädigt sind. Die Symptome treten bei den Patienten unterschiedlich stark auf und werden in der Anfangsphase durch eine langsam abnehmende Wahrnehmungsfähigkeit oftmals unterschätzt, können aber durchaus auch durch ähnliche Erkrankungen hervorgerufen werden, wie zum Beispiel durch das Restless-Legs-Syndrom.

Mit Beginn einer Polyneuropathie kommt es zu Gefühls-, oftmals zu Kraftstörungen und zunehmenden Schmerzen die allerdings auch in Schüben, besonders in Ruhephasen, auftreten können. Aber Vorsicht: Zuckungen in den Beinen (in Ruhephase), sind kein eindeutiges Symptom für eine Polyneuropathie, sondern eher Anzeichen für das Restless-Legs-Syndrom.

Im weiteren Verlauf kann es zu Muskelschwäche durch Rückbildung kommen, verbunden mit Muskelzucken und Muskelkrämpfen in den Waden, besonders häufig in Ruhestellung. Weitere Beschwerden sind oftmals Verdauungsstörungen und Gewichtsverlust, Benommenheit bis hin zu Ohnmachts-Anfällen, Probleme beim Wasserlassen und Impotenz (können aber auch und besonders durch Prostataerkrankungen hervorgerufen werden) bis letztendlich hin zu depressiven Phasen oder gar Depressionen.

Behandlungen und Therapien

Grundsätzlich gilt als Wichtigstes, eine konsequente Behandlung der Ursachen bzw. der Grunderkrankung.

Bei Diabetes als Ursache wären dies eine Ernährungsumstellung, ggf. Gewichtsreduktion und eine optimale Zuckereinstellung, wobei Betroffene einiges bereits vorbeugend abstellen können.

Bei Alkoholmissbrauch ist absolute Abstinenz angesagt! Dazu zusätzliche Aufnahme von Vitaminen, besonders von Calcium-Magnesium, das durch den Alkohol abgebaut wird.

Bei ursächlichen Auslösern wie Mangelernährung und Immunstörungen gilt auch zunächst eine Ernährungsumstellung (Vegetarier sollten auch ab und an den Mangel tierische Produkte ausgleichen) und ggf. eine vorübergehend zusätzliche, konzentrierte Vitaminaufnahme, besonders von biologisch hergestelltem Vitamin-B-Komplex, das auch bei Alkoholproblemen angesagt ist.

Bei Vergiftungen muss zunächst eine medizinische Entgiftung stattfinden.

Schulmedizinisch werden spezifisch bei immunbedingter Erkrankung häufig und gerne immununterdrückende Medikamente zur Therapie eingesetzt wie zum Beispiel Cortison, Azathioprin, Lurica, Gabapentin und andere ähnliche, aber z.B. auch durch Plasmapherese (Blutplasma-Austausch). Bei der diabetischen Polyneuropathie wird Insulin eingesetzt um Patienten richtig einzustellen. Schmerzen und häufige Krämpfe, besonders an den Beinen, werden auch gerne mit Carbamazepin oder Thioctazid therapiert.

In der klassischen Homöopathie therapiert man mit verschiedenen Immunoglobinen, traditioneller chinesischer Medizin und Akkupunktur.

In der Naturheilkunde versucht man durch Entschlackung des Bindegewebes innerlich oder durch Bäder Abhilfe zu schaffen, zusätzlich verabreicht man biologische Vitamin-Präparate und Spurenelemente: Vitamin-B-Komplex, Vitamin C, Vitamin E und dazu Zink und Magnesium.

Hausmittel sind mir bei dieser Erkrankung nur in Form von Kräuterwickeln, Tees und Salben bekannt, deren Wirkung aber nicht tragbar nachgewiesen ist. Empfohlen wird auch galvanischer Strom. Sowohl zu dem einen wie zu dem anderen liegen mir keinerlei bzw. kaum Erfahrungswerte vor.

Richtig ist aber, dass es weder medizinische Mittel noch Hausmittel gibt, die die Polyneuropathie als solches behandeln können, sondern immer nur die ursächlichen Auslöser.

Darum ist es bei dieser Erkrankung ganz besonders wichtig, dass die Ursachen medizinisch genau analysiert und definiert werden!

Sollte also jemand Erfahrungswerte mit wirkungsvollen Hausmittel benennen können, so bitte ich auch um die ursächliche Benennung des Auslösers der behandelten Polyneuropathie! – Danke!

Die auf der obigen Skizze rot gekennzeichneten Stellen zeigen die Häufigkeit und Formen einer auftretenden Polyneuropathie.

Anmerken möchte ich – wie immer – dass meine Sichtweiten keine Gesundheitsfachbeiträge sind und eine Abklärung und Behandlung durch den Arzt des Vertrauens oder den Facharzt nicht ersetzen! Wecken meine Beiträge trotzdem Interesse oder werfen Fragen auf, sollten Sie diese mit Ihrem Arzt abklären!

Als rechtlich mündiger Patient, haben Sie aber auch das Recht auf die Behandlungswahl und auf „Selbstbehandlung“, doch auch diese würde ich mit dem Arzt des Vertrauens absprechen!

Grundlage der Patientenrechte sind die internationalen Menschenrechte und die nationale Rechtsordnung (Bürgerliches Gesetzbuch, Bundesverfassung, Ärztegesetz), die ich in einem gesonderten Beitrag aufgelistet habe.



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  • Aus aktuellem Anlass,
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 09.09.2015 17:48

    es sind mehrere Anfragen zu dieser Erkrankung bei mir eingegangen, habe ich auf die Schnelle diesen Beitrag geschrieben und gebloggt!

    Ergänzend erklären möchte ich hierzu, dass die Symptome einer Polyneuiropathie sehr wohl gut behandelbar sind, wenn die Ursache gezielt therapiert wird.

    Gezielte Abfragen der eigenen Ursachen zur Erkrankung richten Sie bitte über PM an mich. Doch die beste Anlaufstelle hierzu ist - wie immer, der Arzt des Vertrauens!

    Ich wünsche allen Betroffenen den gewünschten Erfolg und grüße herzlich
    Ferdinand

  • Hallo Ferdinand....
    gepostet von geschrieben von  w finchen  (76) am 10.09.2015 17:42

    mit Magnesium habe ich gute Erfahrungen gemacht - doch -davon bekomme ich einen nicht kontrollierbaren Durchfall!!!
    Ist auch nicht schön und schon bin ich wieder ans Haus gebunden!!!
    Also: irgendwas ist immer!!
    Aber Danke für Deinen Aufklärungs-Unterricht.
    Lieben Dank
    sagt das Finchen

  • Hallo, liebes „Finchen“,
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 10.09.2015 20:03

    Durchfälle durch Magnesium entstehen am ehesten, zum einen durch Überdosierung und zum anderen durch chemisch hergestellte Brausetabletten, oft vom Discounter. Das heißt also, dass Du einfach und versuchsweise die Dosierung verringerst oder auch auf ein anderes Präparat wechselst.

    Sinnvoll ist es allemal, auf biologisch hergestelltes Calcium-Magnesium (Zusammenstellung in einer Pille) zu wechseln.

    Begründung – eigene Sichtweiten:

    Der Bedarf an Magnesium verläuft proportional der Zufuhr von Calcium (Kalzium). Je mehr Calcium in z. B. der Nahrung enthalten ist, desto mehr Magnesium wird vom Körper auch gebraucht. Wird zusätzlich nur Calcium zugeführt, entsteht ein Magnesiummangel. Beide brauchen sich aber für eine bessere Verwertbarkeit im Körper (z.B. für Muskeln und Knochen). Will es mal in der Kommentierung bei dieser einfachen Erklärung belassen.

    Jedenfalls sollte nach neueren auch medizinischen Erkenntnissen, Calcium und Magnesium nur kombiniert zugeführt werden. Dann ist auch eine bedeutend kleinere Dosierung erforderlich, d. h. dass oft die Dosierung überhöht ist, was zu solchen Nebenwirkungen wie Durchfall führen kann. Der Durchfall an sich ist im Regelfall nicht gefährlich, wenn er kurz (höchstens ein paar Tage) verläuft. Nebenbei bemerkt: In der Schwangerschaft ist es wichtig, länger anhaltenden Durchfall mit dem Frauenarzt zu besprechen – aber das ist wohl hier nicht mehr nötig …

    In jedem Fall ist, sowohl bei Durchfall als auch bei der Zuführung von Vitaminen und Spurenelementen ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf angesagt. Sinnvoll ist es außerdem, sich mit dem Arzt des Vertrauens vorher oder auch im Verlauf zu beraten. Ansonsten gilt meines Erachtens:

    „Probieren geht über Studieren!“ (Redewendung)

    Herzlichen Gruß
    Ferdinand

  • Nerven
    gepostet von geschrieben von  w minu  (73) am 11.09.2015 11:07

    Hallo Ferdinand, ich hatte schon Nervenschmerzen bevor ich wusste, dass ich Diabetes habe.
    Nach meiner Erfahrung kann man die Neuropathie nicht heilen.
    Die Einnahme von Vitamin B 12 lindert die Schmerzen und die
    komischen Gefühle an den Füssen auch nicht.
    Auch die Ärztin hat nur Schmerzmittel zur Verfügung.
    Kaputte Nerven erholen sich leider nicht mehr.

    Meine Erfahrung.

    Gruss Emy

  • Hallo, liebe Emy,
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 12.09.2015 01:01

    danke für Deinen Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe, hatte ich doch längere Zeit nichts mehr von Dir gehört!

    Der Inhalt des Kommentars hat mir allerdings nicht so gefallen, da er sich nach Deiner Beschreibung so ein bisschen endgültig, vielleicht auch mutlos anhört. Ich rate Dir an - nach meinen Sichtweiten - dass nicht so zu sehen. Vermeintliche Nervenschmerzen haben eine Ursache, die in der Regel durch eine andere Erkrankung entsteht.

    Die Behandlung der Polyneuropathie richtet sich in erster Linie nach solch einer Ursache. Gelingt es, die Grunderkrankung richtig zu erkennen und zu behandeln, bessert sich die Polyneuropathie oder geht ganz zurück! Bekannt sind über 200 mögliche Ursachen, die eine Polyneuropathie mit den bekannten Symptomen auslösen können.

    Die Behandlung mit Vitamin B12 macht wenig Sinn, wenn medizinisch nicht klar festgestellt wurde, dass solch ein Mangel vorliegt. Ebenso könntest Du unter den vielen Ursachen z.B. einen Mangel an Vitamin B1 oder B6 haben, dann ist die Therapie mit B12 für die „Katz`“! Es ist also sehr wichtig, die Ursache möglichst genau medizinisch zu analysieren.

    Bei Diabetikern versucht man es häufig, mit hochdosierten Vitamin-B-Komplex (das sind alle B-Vitamine im „Orchester“) zu therapieren, zuzüglich oft mit Alpha-Liponsäure. Jedoch wenn eine Blutanalyse zu den Vitamin-B-Werten nicht stattgefunden hat oder die Diagnose nicht punktgenau feststeht, bleibt es ein Therapieversuch! Schmerzmittel zu verabreichen ist der einfachste aber nicht der richtige Weg, zumal solche Mittel sehr schädliche Nebenwirkungen haben!

    Anmerkung: Die B-Vitamine wirken umfassend nur im Komplex, d.h. im Zusammenspiel aller B-Vitamine – wie bei einem Orchester: Fehlt da ein Instrument, wird man die absolute Klangfülle niemals erreichen.

    Vor chemisch hergestellten Vitaminen rate ich dringlich ab, denn der menschliche Körper erkennt sie kaum für seine Verwertbarkeit, zusätzlich haben sie häufig erhebliche Nebenwirkungen.

    Sinnvoll ist es allemal, sich eine Zweitmeinung einzuholen, bei dieser Erkrankung sowieso durch einen Neurologen, wohin ein guter Hausarzt in der Regel überweist.

    Nun wünsche ich Dir noch ein schönes und schmerzfreies Wochenende mit herzlichem Gruß
    Ferdinand

  • Nervenschmerzen
    gepostet von geschrieben von  w Hatzel am 13.09.2015 12:49

    Nach der ersten Hüft-Tep bekam ich furchtbare Schmerzen im Bein, das Knie wurde haltlos und gefühllos - bin frischoperiert einige Male gestürzt - kam keine Hilfe vom Operateur ect. Erst nach 4 Wochen in der REHA hat mich der Physiotherapeut darauf hingewiesen das es sicher eine schwere Verletzung des Femoralisnerven ist - kommt zwar selten vor kann aber passieren. Er hat mir Keltican forte empfohlen das Medikament - heute gilt es als Nahrungsergänzungsmittel - hat mir sehr geholfen. Da sich der Nerv nie mehr erholt nehme ich Keltican forte immer wieder mal mit sehr gutem Erfolg.
    Alle Ärzte, sogar der Professor der mich später behandelt hat ist von diesem Medikamenz überzeugt.
    Auf meine Frage warum das nicht mehr verschrieben wird habe ich O-Ton diese Aussage bekommen..... ist zu gut, hat keine Nebenwirkungen, kann zu allen Medikamenten die genommen werden bedenkenlos eingenommen werden, hilft bei allen neurologischen Beschwerden und nicht zuletzt hätte die
    gesamte Pharmazie Probleme ihre Medikamente loszuwerden.
    Ich würde mich freuen wenn dem einen oder Anderen damit geholfen werden kann. Informationen hierzu sind im Internet nachzulesen. Über div. Online Apotheken kann man Keltican forte relativ günstig erwerben.
    Guten Erfolg damit und alles Gute
    Anni

  • Danke, liebe Anni, für Deinen sehr interessanten Kommentar!
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 13.09.2015 21:34

    Auch mir sind einige Erfolge mit Keltican forte 40 persönlich bekannt!

    Schön, dass Du uns an dieses Präparat aus den natürlichen Wirkstoffen Uridinmonophosphat auch Uridylat (= ein Phosphorsäureester des Urins), Vitamin-B12 und Folsäure (lichtempfindliches Vitamin-B9 aus dem Vitamin-B-Komplex) – mit unterschiedlichen Gehaltsmengen, des Herstellers Arzneimittel Trommsdorff GmbH & Co. KG, erinnerst! Eine Kapsel davon pro Tag, sollte laut Anbieter ausreichend sein.

    Natürlich wehrt sich die Pharmaindustrie mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln und Wegen und verunglimpft das Präparat.

    Vielleicht haben ja schon einige Leser Erfahrungen damit und können sie uns mitteilen –andere User wären sicherlich dankbar!

    Dir, liebe Anni, nochmals herzlichen Dank für den Tipp und einen lieben Gruß
    Ferdinand

  • Polyneuropathie
    gepostet von geschrieben von  m Ernest am 25.12.2015 14:37

    Bei mir sind seit 4 Jahren die Nervenzellen an beiden Füssen stark beschädigt (Ursache Diabetes,) nehme seither Lyrica 150mg 3x täglich mit seinen Nebenwirkungen. Habe während des Tages wenig Probleme, schlafe sehr gut u. lange, spüre die Beine nur bein einschlafen/aufwachen. Bade die Füsse öfters im Meersalz (Totes Meer), das gibt mir für kurze Zeit grosse Linderung und creme sie täglich 2x mit Salben oder Fusscreme ein. Soll ich mit Keltican 40 probieren? Ferdinand bist Du Arzt?
    Grüsse Ernst

  • Ich habe auch eine Polyneuropathie ungeklärter Ursache
    gepostet von geschrieben von  w anjeli am 25.12.2015 21:13

    Ich habe kein Diabetes, kein VitaminB12-Mangel, es liegt auch kein Alkoholmissbrauch vor...
    die Diagnose habe ich seit 1994... als der Orthopäde den Bericht las, meinte er nur... es wäre schon erheblich, dass die Leitgeschwindigkeit herab gesetzt ist... mehr nicht...
    im Jahre 2006 meinte mal ein Neurologe... dass die Ursache meine Schilddrüsenerkrankung sei...

    ich nehme keinerlei Medikamente... ich fahre Rad und betätige mich sportlich mit Muskelaufbau...

    Grüßle anjeli

  • Hallo Ernst, danke für den Kommentar!
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 26.12.2015 21:53

    Ich beschäftige mich seit über 45 Jahren sehr intensiv mit Medizin, Krankheiten und Behandlungsmethoden. Früher auch beruflich, aber auch durch Selbststudium, Seminare, durch verschiedene Lehrgänge und Ausbildungen und hierbei in vielen Richtungen wie z.B. Naturheilkunde, sog. Schulmedizin, nah- und fernöstliche Heilkunde, schamanische Behandlungsmethoden, Homöopathie und der sog. "Neuen Medizin".

    Arzt bin ich nicht! Auch weil ich - aus verschiedenen persönlichen Sichtweiten - nie danach gestrebt habe! Das sollte genügen!

    Keltican forte (die 40 gibt nur die Menge an - in dem Fall 40 Kapseln), schneidet nicht nur in den üblichen Erfahrungswerten von Patienten ziemlich gut ab, sondern wird auch von einem Großteil Apothekern, Ärzten und Fachärzten - – besonders bei Schmerzen durch Bandscheibenschäden - empfohlen!

    Einen Selbstversuch damit würde ich in jedem Fall mit dem Arzt meines Vertrauens absprechen!

    Das Mittel wirkt unterschiedlich schnell und stark. Besonders bei Frauen (anderer Hormonaufbau), kann sich die Wirkung mitunter um Tage bis Wochen verzögern. Ebenso nach der Beschwerden-Art. Empfohlene Tages-Dosierung durch den Hersteller (Trommsdorff) wird mit einer Kapsel angegeben. Manche Ärzte empfehlen morgens und abends eine Kapsel (Rücksprache mit dem Arzt!). Nebenwirkungen sind mir persönlich keine bekannt! Die entstehenden Kosten muss man in der Regel selber tragen.

    In der Internet-Versand-Apotheke "Eurapon" gibt es das Mittel recht günstig, bei Bestellung von zwei Packungen auch versandkostenfrei!

    Ich hoffe, Deine Anfragen damit abgeklärt zu haben,
    herzliche Grüße
    Ferdinand

  • Hallo "anjeli", danke für Deinen Kommentar der
    gepostet von geschrieben von  m Dnanidref  (70) am 26.12.2015 22:06

    einen Teil meiner Sichtweiten bestätigt! - Danke!

    Vielleicht solltest Du Dich mal von dem Arzt Deines Vertrauens oder auch von einem Neurologen über das Mittel "Keltican forte" beraten lassen und ggf. eine Behandlung absprechen? Mehr dazu im Vorkommentar!

    Herzlichen Gruß
    Ferdinand

  • Häufigkeit der Neuropathie
    gepostet von geschrieben von  w bukamary am 29.12.2015 09:06

    In Ihrem Beitrag schätzen Sie die Häufigkeit der Erkrankung vorsichtigerweise auf ca. 2000 - 2500 Fälle. Könnte es sein, dass Sie sich da vertan haben? Alleine bei der Diabetes geht man davon aus, dass ca. 12 - 16 % der Diabetiker Symptome einer Polyneuropathie aufweisen. Da sind die durch andere Erkrankungen noch garnicht berücksichtigt.

    Sie haben sich wie Sie in einem Kommentar (Antwort auf Ernst) weiter schreiben, unter anderem mit der "Neuen Medizin" auseinandergesetzt. Ihnen dürfe ja bekannt sein, dass diese Richtung als äußerst problenatisch angesehen wird und sogar als lebensgefährlich? Auffallend war in diesem Kommentar für mich auch, dass sie der Schulmedizin und der Neue Medizin das Wort sogenannt voranstellen.
    Dies hat bei mir den Eindruck erweckt, dass Sie beide eher negativ bewerten? Ich hatte den Eindruck dass Sie diese beiden Richtungen eher ablehnend gegenüber stehen.
    Ist nur mal eine Frage.

    bukamary

  • Ferdinand... ich lebe doch schon 20 Jahre mit dieser Krankheit
    gepostet von geschrieben von  w anjeli am 31.12.2015 21:04

    da ich außer RA (Rheumatoide Arthritis) auch noch Weichteilrheuma und Arthose, teilweise massiv habe... kann ich die Schmerzen schwer einordnen... ich kann nur RA ausschließen...

    ich lebe einfach mit dieser Krankheit... kenne körperlich meine Grenzen und habe mich damit arrangiert...

    in den letzten Monaten habe ich mehrere Mittelchen von meinen Freunden zum Testen bekommen... leider hat nichts geholfen... und so habe ich die Resttabletten wieder zurück gegeben...

    Meine Rheumamedikamente... Sulfasalzin... MTX und Cortison habe ich alle nach und nach eigenmächtig abgesetzt...

    bukamary... ich kann deinen Eindruck bezüglich des Kommentars von Ferdinand nicht teilen...

    Ich denke vieles ist in der Schulmedizin verloren gegangen... was früher selbstverständlich war...
    für alles gibt es Tabletten... und neue Krankheiten werden erfunden... Normalwerte... z. B. beim Blutdruck und beim Blutzucker werden herunter gesetzt... damit möglichst viele Tabletten verordnet werden können...

    Ich befolge die Ratschläge meines Physiotherapeuten und nicht die meines Orthopäden... da war ich das letzte Mal vor 15 Jahren...
    u.s.w.

    Grüßle von anjeli

  • Diagnose unklarer Genese....
    gepostet von geschrieben von  m VieJay  (57) am 30.07.2016 17:56

    Hallo Zusammen.

    Besonders "hübsch" ist es im Rahmen des Beitrages...

    "Darum ist es bei dieser Erkrankung ganz besonders wichtig, dass die Ursachen medizinisch genau analysiert und definiert werden!"

    ...wenn die Diagnose "...unklarer Genese" ist. Also die versammelte Ärzteschaft keine Ahnung hat, warum man eigentlich Polyneuropathie hat. Diabetes fällt aus, Alkoholprobleme fallen weg, Vitamine hinreichend vorhanden, die Leberwerte ok, Blutfette wunderbar. An sich Gesund und Munter.

    Ich wurde halbwegs umfassend elektrisch vermessen, das Blut einer mehrfachen Überprüfung unterzogen und am Ende wurde ich quasi von einer Neurologin vor die Türe gesetzt, ich sollte doch mal den Psychiater konsultieren. Dabei habe ich mittlerweile "Wadenkrämpfe" im Handrücken und auch sonst ist der Arm links kaum noch frei von Schmerzen.

    Der Hausarzt meint mit einer Dosis Erhöhung Lyrica ist seine Verantwortung hinreichend abgedeckt. Auf den Hinweis, dass Polyneuropathie eventuell auch auf eine Krebserkrankung hinweisen kann, meint dieser nur, wo solle er da anfangen und lies konsequent alles in eine solche Richtung forschende bleiben.

    So bleibt man allein mit seinem Problem, das eine andere Ursache hat, die keiner findet und/oder finden will.

    Vielleicht, weil das Gesundheitssystem es nicht bezahlt?

    Zumindest scheint der Ehrgeiz, um an die Ursachen heran zu gehen in meiner bisherigen Ärzteschaft übersichtlich zu sein.

    Das war mal ein wenig Frustbewältigung, wobei ich zufällig die Seite fand und an sich noch kein Senior bin mit meinen 55 Jahren.

    Mal sehen, ob es Feedbacks gibt. Bis denne.
    VieJay aus dem Rheinland



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