von dottoressa (59) am 29.01.2011 (Artikel wurde 1033x gelesen)
Geleitwort
Den Autor dieses Gedichtbandes lernte ich im Sommer 2009 im Internetforum „Seniorentreff“ kennen. Henryk Kaletka hatte sich dort angemeldet, um seine deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern. Denn er war zwar 1942 in Deutschland geboren worden, hatte aber ohne seine Schuld im Krieg seine Heimat verloren. Sie ist ihm immer im Herzen geblieben und so schrieb er auf seiner Homepage im Seniorentreff: „Seit 5 Jahren lerne ich Deutsch. Ich liebe Deutschland.“ Als Hobby gab er die Lehre der deutschen Sprache an, außerdem mag er Mathematik und die Philosophie. Insbesondere Kant wurde immer wieder von ihm erwähnt.
Mein erster Kontakt mit Henryk Kaletka fand genau zu der Zeit statt, als mein Mann im Krankenhaus war. Jeden Morgen fand ich eine winzige Nachricht in meinem Postfach. Zwar wollte Henryk die deutsche Sprache üben, aber es waren ganz liebenswürdige Nachrichten, die ich da bekam, und in denen er meinem Mann immer wieder eine gute Besserung wünschte. Dieser unbekannte Mann aus Polen, ehemals Schlesien, schickte kleine humane Botschaften der Ermutigung, der Hoffnung und des Glaubens.
„Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schwer das für mich war“, sagte er später einmal. Henryk war niemals beleidigt, wenn man ihm seine Fehler mitteilte, es war gerade so, als wartete er nur darauf. Er bekam viel Unterstützung, lernte immer mehr und fand bald den Mut, eigene Gedichte in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Die Resonanz war sehr freundlich, und immer wieder fanden sich nette Menschen, die ihm Vorschläge zur sprachlichen Verbesserung seiner Gedichte machten. Sein Gedicht „Weltenduft“ hatte er meinem Mann gewidmet, es wurde 2010 in meinem Buch „Leben allein genügt nicht“ veröffentlicht.
Henryk Kaletka bekam Freude am Veröffentlichen, bat mich immer wieder, einen Gedichtband des Seniorentreff zu publizieren. Seine Gedichte im Blog des Seniorentreffs fanden zunehmend Anklang. Ich erfuhr, dass er den Dichter Joseph von Eichendorff sehr mag, der 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien geboren worden war – nur 5 km von Henryks Geburtsort Rudnik entfernt.
Besonders gerne las ich seine philosophischen Gedichte über das Leben, das so schwer und kurz ist, wie er sagt. Aber er macht viel aus seinem Leben. Zum Dank, dass er an der Senioren-Universität in Rybnik die Grundlagen der deutschen Sprache lernen konnte, arbeitet er dort jetzt kostenlos für andere Menschen.
Ein Höhepunkt in Henryks Leben war sicherlich seine Deutschlandreise im Juni 2010, die in u. a. in die Eifel, an die Mosel und nach Köln führte, wo er endlich seinen geliebten Kölner Dom sehen konnte. Viele schöne Fotos hat Henryk von dieser Reise mitgebracht, ein kleiner Teil davon ist in diesem Gedichtband zu sehen.
Dieses erste Buch von Henryk Kaletka ist auch ein Triumph des Mutes, unter großen Schwierigkeiten ein eigenes kreatives Produkt zu gestalten. Es beweist, dass es möglich ist, seine Träume zu verwirklichen, wenn man nur ganz fest daran glaubt und sein Ziel niemals aus den Augen verliert. Und es zeigt, dass auch ein älterer Mensch noch sehr aktiv sein kann, denn seine Seele ist immer jung.
Mir hat es große Freude bereitet, dieses Buch zusammen mit Henryk Kaletka zu gestalten. Ich wünsche ihm alles Gute und für sein Buch einen großen Erfolg, möge es viele Leser finden!
Beate Forsbach
Fehmarn, im Januar 2011
PS: Wie jeder Autor freut sich Henryk, wenn viele Menschen sein neues Buch kaufen. Henryks Buch ist ab heute überall im Buchhandel zu erhalten. Hier die bibliographischen Angaben:
Henryk Kaletka: Gedichte
100 Seiten, 17x17 cm, mit vielen Farbfotos, ISBN 978-3-8423-4791-5
Books on Demand 2011
Ich habe einige Bücher drucken lassen, die ich für Henryk verkaufe, damit er Porto spart. Ihr könnt Henryks Gedichtband für 11,90 EUR in meinem Webshop oder direkt bei mir portofrei bestellen.
Ja, liebe Sigrid, geschrieben von dottoressa (59) am 14.02.2011 23:22
so machen wir es. Ich habe Dein Buch zurück gelegt.
Die erste kleine Auflage ist bereits verkauft und auch ein Teil der zweiten. Ich freue mich, wenn noch einige Menschen dieses schöne Buch erwerben.
Danke geschrieben von omasigi (68) am 14.02.2011 22:18
Liebe Beate,
dass Du mir das Buch zurueck geklegt hast.
Ich schreibe Dir kurz vor dem Flug rueber die Adresse
meiner Tochter. Dorthin schick es mir dann per Nachnahme.
gruessle
Sigrid
Liebe Beate...ich freue mich sehr..... geschrieben von henryk am 11.02.2011 14:25
...schau mal......die Frau Ladybird....liebe Renate....sie hat ein einzigartiges Bild aufgenommen///......danke ...liebe Renate...danke...mein Köln..... Jahr 2011(henryk)
...Henryk