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Zweite Runde - Testleser werden

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Testleser werden - März 2013
Am 20. März endete die zweite Runde der Testleser-Bewerbungen.

Die Bücher
- Freidrich Denk: Wer liest kommt weiter
- Florian Sitzmann: Bloß keine halben Sachen
- Horst W. Opaschowski: Deutschland 2030
- Matthias Morgenroth: Jörg Zink. Eine Biografie
standen zur Wahl. Wir freuen uns, auch hier wieder engagierte Testleser gefunden zu haben.

Gespannt sind wir natürlich auf das Feedback. Haben die Bücher gefallen? Was gibt es Gutes über die Bücher zu berichten? Oder ist das Buch eher negativ aufgefallen?

Neben den Leserstimmen auf der Website des Verlages können Leser des ST am Besten hier über die Bücher diskutieren. Als Online-Redakteurin stehe ich für Fragen rund um die Bücher gerne immer mal wieder im ST zur Verfügung. Bitte habt etwas Geduld, wenn ich nicht sofort antworte. Ich kann nicht ständig im ST online sein, bemühe mich aber regelmäßig vorbeizuschauen :-)

Herzliche Grüße
Eure
Bianca

PS: Die nächste Runde startet am: 25.03.2013 :-)



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Florian Sitzmann: Bloß keine halben Sachen
geschrieben von  m Harald  (69) am 27.09.2014 20:06

Florian Sitzmann: Bloß keine halben Sachen

Dieses Buch habe ich vom Verlag aus bekommen, gelesen und - auch auf Amazon - bewertet. Dies schreibe ich dazu, weil meine Rezension an anderer Stelle gelöscht wurde, weil sie - logischerweise - der bei Amazon gleicht. Da ich der Ersteller bin, kann ich dieser Rezension vorstellen wo ich will- und hier ist sie ►


Wird Deutschland den Behinderten — gerecht?


Bloß keine halben Sachen, Titel und Cover lassen schon eine Ahnung aufkommen, mit wie viel Selbstironie und Pragmatismus der Autor an das Thema - sein Thema - herangeht.

»Sie parken auf einem Behindertenparkplatz!«
»Ich hab ja auch keine Beine.«

Der Umgang mit Leuten mit Handicap, dies zu normalisieren, den »Füsslern« klarzumachen, dass sie manchmal unbedacht, manchmal fast bösartig diesen Menschen Steine in den Weg legen, das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Irgendwie kristallisiert sich dabei für mich ein Leitsatz heraus: »Menschen mit Behinderung sind keine Behinderten, nur wenn man sie behindert werden sie zu welchen gemacht. «

Wer könnte das besser beschreiben als Florian Sitzmann, ein Sportler, der zu höchsten Erfolgen kam, der jede Herausforderung annimmt und nie aufgibt. Es sollten so viel Leser als irgend möglich diese Buch lesen, um mit anderen Augen durch die Welt zu gehen um selbst dazu beizutragen, dass Barrieren abgebaut werden, die auf Straßen und in Gebäuden, wichtiger aber auch die in den Köpfen Vieler. Dass es auch anders geht, das habe ich heute bei einem Link auf ein Lokal gesehen, da stand wortwörtlich:

Kategorie: Bar, Cafe, Musik-Kneipe
Info: Rechtzeitige Tischreservierungen sind erwünscht!
Info: Dieser Gastronomiebetrieb ist behindertengerecht ausgestattet!
Info: Dieser Gastronomiebetrieb hat behindertengerechte Toiletten!
Sitzplätze: 50
Stehplätze: 10
Sitzplätze im Freien: 15

Na, geht doch …

Linktipp: siehe auch

Wow: Zu dieser Rezension
geschrieben von  w Bianca am 25.03.2013 13:10

Liebe Ella,
wow, so eine tolle und ausführliche Rezension! Ich bin schier begeistert! Vor allem, weil das Buch dir so gut gefallen hat. Gerne schicke ich Herrn Denk mal einen Link zu deinem Beitrag; den wird er sicherlich auch gerne lesen
Mal sehen ob deine Mitleser auch so denken
Herzlichen Dank und herzliche Grüße
Bianca

Wer liest, kommt weiter, sagt Friedrich Denk und er hat Recht
geschrieben von  w ella  (77) am 24.03.2013 19:58

Der Buchtitel spricht schon für sich: Ein ins Buch vertiefter Junge sitzt in einem Zugabteil, die Landschaft fährt als grüner Strich auf dem Abteilfenster an ihm vorbei. Das sieht ja zunächst nicht nach einer Bewegung durch Lesen aus. Ganz im Gegenteil, nur durch die Fahrt mit dem Zug kommt der Junge auf dem Cover-Foto weiter. Das ist der oberflächliche Eindruck.
Jeder Leser weiß jedoch davon zu berichten, wie eine spannende Geschichte ihn „hineingezogen“ hat in das Geschehen, wie der Inhalt eines Buches seine Gedanken erweitert, sein Wissen vergrößert, seine Träume und Wünsche in die Weiten des Universums getragen hat. Die Welt wird in der Vorstellung des Lesenden z.B. beim Lesen eines Reiseberichtes grenzenlos. Der Leser folgt dem Autor wo immer er ihn hinführt. Er lässt ihn teilhaben an seinen Gefühlen von freudiger Erwartung, von Angst, Freude, Erkenntnis und von Dankbarkeit, wenn ein gefährliches Abenteuer bewältigt wurde. Fremde Länder, fremde Menschen, andere Sitten, andere religiöse Vorstellungen und Handlungen lernt er kennen, ohne einen Fuß vor die Türe zu setzen.

Die großen Klassiker der Weltliteratur haben in ihren bedeutendsten Werken über das Leben, Wirken, Wollen, Gewinnen oder Scheitern der Menschen in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten geschrieben. Sie haben versucht, dem Sinn des Lebens näher zu kommen, geschichtliche Vorgänge zu deuten, religiöse Menschheitsfragen zu beleuchten sowie das Gemeinsame aller Menschen zu erfahren. Dies haben sie in Erzählungen, Dichtungen, in poetischer und lyrischer Form getan. Sie haben berichtet von Menschheitsträumen, vom Leben und Wirken von Einzelnen und vom Einfluss von äußeren Umständen auf das Geschehen im Ganzen. All diese Fakten bringt der Autor dem Leser sehr anschaulich nahe.

Am Anfang der Menschheitsgeschichte war das Wort. Alles wurde mündlich weitergegeben. Später entstand der Wunsch, durch Zeichen auf Höhlenwänden und durch das Einritzen von Runen auf Tontafeln bestimmte Ereignisse oder Bilder von sich selbst und ihren Tieren für die Nachkommen aufzubewahren.

Der Autor hat alle diese Stufen der Entstehung der Schrift bis zur Erfindung des Buchdrucks aufgezeigt. Er hat die allmählichen Schritte, die zum Zugang von Informationen für alle Menschen führten, in sehr klar gegliederten Kapiteln so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig beschrieben.

Seine Begeisterung für das Lesen und Schreiben überträgt sich sehr bald auf den Leser. Die überall und häufig eingestreuten Zitate unserer großen Schriftsteller sowie der Klassiker der Weltliteratur untermauern die Argumente, die der Autor für das Lesen findet.

Er hält seine Bedenken gegen den übermäßigen Konsum der visuellen Medien, besonders der „bewegten“ Bilder nicht zurück. Kenntnisreich zitiert er wissenschaftliche Untersuchungen, Statistiken, Erfahrungsberichte, die beweisen, dass die Überschwemmung der jungen Menschen mit Bildern die Vorstellungskraft nicht stärkt, sondern eher hemmt. Das Bild regt das Hirn nicht an, sich Gedanken zu machen über ein Ding oder eine Sache. Das Gesehene wird hauptsächlich im Gedächtnis gespeichert, aber nicht hinterfragt. Er ist sicher zu Recht besorgt und empfiehlt, den Kindern zuerst die Buchstaben beizubringen, die Freude am Lesen zu wecken, was meist auch zur Freude am eigenen Schreiben, sowie zum eigenen Denken führt. Danach wird ein heranwachsender Mensch leichter den Umgang mit den bewegten Bildern durch die Unterscheidung von Wichtigem und Überflüssigem beherrschen. Er wird die Bilder hinter den Bildern, Ursache und Wirkung leichter erkennen und das für ihn Brauchbare auswählen lernen.

Alles in allem hat Friedrich Denk dem Zauber der Buchstaben, die Bausteine unserer Welt sein können, viele begeisterte und begeisternde Zeilen gewidmet. Anschauliche Zitate, Hinweise auf Werke der Weltliteratur, der Philosphie, der Geschichte und auch der Politik ergänzen die Gedankengänge des Autors in hervorragender Weise. Ein Nachwort des Schriftstellers Martin Walser, einige Zitate von Helmut Schmidt, eine Leseliste sowie eine Autorenliste sind am Ende des Buches zu finden.

Es ist kaum vorstellbar, dass dieses Buch die Menschen nicht zum Lesen verführt. Denn ein begeisterter Leser, Schreiber, Pädagoge und ein besorgter Freund der Worte und Zeichen hat hier mit heißer Feder sein Bestes gegeben, um zum Lesen zu verführen.

Leseratten, Bücherwürmer, Bibliophile aller Zeiten und Länder haben das schon immer gewusst, dass Lesen den Menschen weiter bringt in allen Bereichen des Lebens. Das Lesen hat ihren Gedanken Flügel verliehen. Wer möchte darauf verzichten?

Es hat mir Freude gemacht, das Buch zu lesen und ich denke, es hat mich auch wieder etwas weiter gebracht. Wie jedes gute Buch!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!
geschrieben von  w Bianca am 21.03.2013 11:01

Auch von hier möchte ich den Gewinnern und Gewinnerinnen, die heute per E-Mail von meiner Kollegin benachrichtigt werden gratulieren. Ich hoffe, Eure Erwartungen an die Bücher werden erfüllt.
Für die Gewinner der Zink-Biografie haben wir leider eine schlechte Nachricht. Das Buch musste kurzfristig um einen Monat nach hinten geschoben werden, so dass wir hier noch ein wenig warten müssen, bis es tatsächlich lieferbar ist. Ab 15.4. ist es aber in der Auslieferung und damit in der Post an Euch ...
Liebe Grüße
Bianca



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