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Gerechtigkeit


  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von pippa am 20.03.2017 12:42 als Antwort auf kunvivanto vom 20.03.2017 11:56

    Ich habe dabei auch nicht an mich gedacht, denn gerade von Anliegerkosten bin ich überhaupt nicht betroffen.

    Mir ging es eigentlich nur darum, ob ihr schreiendes Unrecht - allerdings bei anderen - auch so empfindet wie ich.

    Für die meisten ist Unrecht, welches andere erleiden, offensichtlich nicht wichtig.
    Pippa

    Autor:  w pippa
    Beiträge 17086
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von werderanerin am 20.03.2017 12:47 als Antwort auf manoman vom 20.03.2017 11:07

    Sicher ist das auch von Bundesland zu Bundesland anders aber das Gute daran ist ja auch noch, dass diese Platten (sehr dick und aus hartem Beton, kennt man von Landwirtschaftswegen...) solche Stabilität haben, dass sogar ein Panzer wohl nichts zerstören könnte...was will man mehr. Das sind jedenfalls auch Alternativen, die Viele so garnicht kennen, könnte ich mir vorstellen...

    Kristine

    Autor:  w werderanerin
    Beiträge 1174
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von kunvivanto am 20.03.2017 13:06 als Antwort auf pippa vom 20.03.2017 12:42

    Zitat von pippa

    Mir ging es eigentlich nur darum, ob ihr schreiendes Unrecht - allerdings bei anderen - auch so empfindet wie ich.
    Wenn ich durch Informationen/Hinterfragen zu der Ansicht gekommen bin, und etwas dagegen unternehmen kann, dann tu ich es.
    So sind z.B. die Verbraucherschutzseiten meiner privaten Homepage entstanden. Hilfe für potentielle Opfer.
    Zitat von pippa

    Für die meisten ist Unrecht, welches andere erleiden, offensichtlich nicht wichtig.
    Sieht so aus.
    Kann in vielen Fällen aber auch sein, dass Menschen sich aus Angelegenheiten heraushalten, bei denen sie sich machtlos glauben. Sich über Dinge aufregen, gegen die man nichts tun kann, ist pure Selbstschädigung.
    Auch ich habe irgendwann einsehen müssen, dass ich nicht die ganze Welt retten kann. Und da ich besser als andere entscheiden kann, wozu ich fähig bin, entscheide ich auch selbst, wo und auf welche Weise ich mich engagiere.

    •Gott gebe mir
    die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und
    die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.
    (Friedrich Christoph Oetinger)

    Autor:  m kunvivanto
    Beiträge 745
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von olga64 am 21.03.2017 16:21 als Antwort auf pippa vom 20.03.2017 12:42

    Zitat von Pippa
    xxxx
    Zitat von pippa
    Ich habe dabei auch nicht an mich gedacht, denn gerade von Anliegerkosten bin ich überhaupt nicht betroffen.

    Mir ging es eigentlich nur darum, ob ihr schreiendes Unrecht - allerdings bei anderen - auch so empfindet wie ich.

    Für die meisten ist Unrecht, welches andere erleiden, offensichtlich nicht wichtig.
    Pippa


    DA hat sich doch vieles geändert: wer glaubt, Unrecht zu erleiden, kann sich wehren, sei es nun über SChiedsstellen oder gerichtlich. Meist macht es aber wenig Sinn, wenn einer allein dies tut - zu wenig Kraft dahinter und kostet auch zuviel Geld.
    In jedem Falle gilt aber immer noch: man sollte beide Seiten hören, d.h., den Unrechtgeber und den Unrechtempfänger. Urteilende Gerichte können aus ihrer Erfahrung hier viel sagen, da die Sichtweisen meist extrem unterschiedlich sind. Deshalb empfiehlt es sich dann doch wieder für Ausstenstehende, sich rauszuhalten, denn die emotionale Empfindung derselben bringt auch nicht viel weiter. Olga

    Autor:  w olga64
    Beiträge 29279
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von karl am 21.03.2017 17:54 als Antwort auf pippa vom 20.03.2017 12:42

    Zitat von pippa
    Für die meisten ist Unrecht, welches andere erleiden, offensichtlich nicht wichtig.
    Ich denke schon, dass es in unserer Gesellschaft viele Beispiele für Mitgefühl gibt. Du bist ja eines davon.

    Es lohnt sich aber sicher, einmal grundsätzlich darüber nachzudenken, ob prinzipiell gefühltes Unrecht immer vermeidbar sein kann.

    Auch bei uns wurde die Straße neu gemacht (vor einigen Jahren), auch der Gehweg. Wir wurden zur Kasse gebeten. ich fand, dies war ok.

    Würden nicht die Anlieger zumindest ihr Scherflein zahlen, dann würden viele Straßen überhaupt nicht mehr saniert. Ich persönlich wäre allerdings sehr dafür, zwischen Gemeinde(wohn)straßen, Landesstraßen und Bundesstraßen zu unterscheiden. Wer an einer Bundesstraße leidet, wird sauer sein, wenn er dann dafür auch noch bezahlen muss. Das kann ich gut verstehen.

    Wer weiß etwas darüber, wie das alles geregelt ist? Es gibt doch sicherlich für unterschiedliche Straßen auch unterschiedliche Bestimmungen.

    Karl

    Autor:  m karl
    Beiträge 22335
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von Komet am 21.03.2017 21:30 als Antwort auf karl vom 21.03.2017 17:54

    Hallo Karl, es gibt schon bestimmte Regeln, aber jedes Bundesland wird es anders handhaben.
    Hier in unserem kleinen Ort heißt es.....das letzte Wort hat die Gemeinde. Wir kämpfen schon seit zwei Jahren...da es keine Durchfahrtsstraße ist....dass man am Ende der Straße eine Schranke einbaut. Die Trecker rasen tagtäglich, und ich betone "rasen" hier durch.
    Nicht nur Trecker sondern auch Lastwagen und PKW.
    Aber der Bauer sitzt mit im Gemeinderat. Also keine Chance.
    Einige Gemeinden haben von Beginn an alle Anwohner des Ortes an den Kosten beteiligt. Aber das ist nicht überall so.
    In diesem Jahr soll nun die Straße gemacht werden und es kommen erhebliche Kosten auf uns zu, die einige Anwohner kaum aufbringen können. Es geht in die zigtausend.

    Komet

    Autor:  w Komet
    Beiträge 2605
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von rosemie am 22.03.2017 08:14 als Antwort auf karl vom 21.03.2017 17:54

    Also bei uns ist es so, das Anlieger nur das erste Mal bei Errichtung der Straße plus Gehweg bezahlen müssen.

    Autor:  w rosemie
    Beiträge 166
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von schorsch am 22.03.2017 11:05

    Als ich mein Haus baute - das inzwischen zu "unserem Haus" geworden ist, lag mein Grundstück am Ende einer Sackgasse. Diese war eine Naturstrasse, von einer der anliegenden Familien in Eigenregie erbaut. Der Vater war Lastwagenfahrer bei einer Baufirma. So konnte er "günstig" einen Trax-fahrenden Kollegen bewegen, die Baugrube auszuheben. Er selber brachte jeden Tag mit seinem Lastwagen die nötigen Steine ins "Bett" der Strasse; die Familie verteilte und zerklopfte und stampfte. Dann brachte der Vater den Mergel, den er Haufenweise über das "Bett" entlud. Die Familie verteilte und stampfte. Der Vater kam mit einer Walze und walzte: Der Weg war - für uns wenigstens - fertig und voll genügend.

    Aber dann hatte die Gemeinde offenbar Geld übrig: Die Baukommission suchte nach Anlagen - und wurde auch bei uns fündig. Und wenn man schon mal dran war, zog man nun dass Trassee am Ende in einer Kurve zur nächsten Strasse. Und man teerte (asphaltierte) sie allsogleich noch.

    Und nun kam die Gemeinde mit dem Perimeterbeitrag: Nicht nur, dass wir für die nicht gewünschte Asphaltstrasse blechen mussten, nein, der Wert der Liegenschaft sei mit dieser Strasse höher geweorden, hiess es: wir mussten für diesen Mehrwert auch noch bezahlen - und nun jedes Jahr mit erhöhter Vermögenssteuer.

    Und aus der stillen Sackgasse war eine "Rennbahn" für nächtliche Möchtegern-Rennfahrer geworden!

    Autor:  m schorsch
    Beiträge 14592
     
  • Re: Gerechtigkeit
    geschrieben von olga64 am 24.03.2017 17:41 als Antwort auf karl vom 21.03.2017 17:54

    Zitat von Karl
    xxxx Auch bei uns wurde die Straße neu gemacht (vor einigen Jahren), auch der Gehweg. Wir wurden zur Kasse gebeten. ich fand, dies war ok.

    Karl
    [/quote]

    Eigentum verpflichtet - das sollte man nie vergessen; dieser Passus wird auch von Bürgern gerne genommen, wenn es um andere Dinge geht, die ihn dann persönlich nicht direkt tangieren.
    In einem nördlichen Vorort von München erwarben die Eltern einer jetzigen Hausbesitzerin in den 50er Jahren, kurz nach dem Krieg, ein Häuschen mit Grundstück. Damals wurden die Altlasten (also sprengbares Material, Waffen, Bomben usw.) noch gerne zugeschüttet und nicht unbedingt für ERnst genommen.

    Vor einiger Zeit wurde bei Bauarbeiten dieses gefährliche Depot jedoch entdeckt. Die jetzige Hausbesitzerin wurde informiert, auch darüber, dass dies jetzt entfernt wird, sie aber für die Entsorgungskosten von bis zu 1/2 Million Euro zuständig ist (es gibt juristisch einwandfreie Verträge hierzu usw.). Dagegen sträubt sie sich natürlich, was jetzt aber vorbei ist. Das ganze Viertel wurde evakuiert; die Menschen müssen für mindestens 2 Wochen in Hotels oder anderswo hinziehen. Die Räumung wird jeden Tag gefährlicher; sie dürfen jetzt auch nicht mehr kurzzeitig in ihre Häuser.
    Dazu fand man unweit von dieser Stelle eine weitere Fliegerbombe, die nun ebenfalls entschärft wird; auch hier werden Evakuierungen stattfinden.

    Die Hausbesitzerin mit den immensen Entsorgungskosten wird nun unterstützt von politischen Parteien und Hilfsfonds, ob aber wirklich zuviel Geld zusammenkommen wird, ist noch völlig unklar.
    Ihr Anwalt stellt sich auf den Standpunkt, dass die Altlasten aus der Nazizeit sind und die BRD Rechtsnachfolger der Nazizeit ist und dafür bezahlen muss.
    Was ist richtig? Eigentum verpflichtet - also die Hausbesitzerin oder der de facto nicht involvierte, anonyme deutsche Steuerzahler? WAs ist hier Gerechtigkeit? Wie stellt sie sich dar? Olga

    Autor:  w olga64
    Beiträge 29279
     
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