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  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von olga64 am 31.05.2017 16:38 als Antwort auf Ladouce46 vom 31.05.2017 13:15

    Habe ich schon auf meiner Liste; brauche jetzt nur noch genügend Zeit dazu, die ich erfahrungsgemäss für solche Wälzer im Winter leichter finde als im Sommer, wo ich mich gerne ablenken lasse durch andere Dinge. LG Olga

    Autor:  w olga64
    Beiträge 29884
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Wolkenschieber am 31.05.2017 17:14 als Antwort auf olga64 vom 31.05.2017 16:38

    Ich lese gerade den vorletzten Krimi von Volker Kutscher aus der Serie um den Kommissar Gereon Rath (fiktiv) - die Serie beginnt mit Ende des 1. Weltkrieges und von Band zu Band , sehr gut recherchiert und geschrieben, erzählt der Autor nicht nur die spannenden Fälle, die der kriminalkommissar bearbeitet und löst sondern auch die politische und historische Entwicklung, jedes Lokal, das er beschreibt, hat es gegeben in Berlin oder so und vor allem gab es tatsächlich den phantastischen Ernst Gennat


    Kriminalrat. Spitzname „Buddha“ oder „der volle Ernst“. Geboren am 1. Januar 1880 in Plötzensee. Als Sohn des Oberinspektors der Strafanstalt Plötzensee wuchs Gennat in der Dienstwohnung auf dem Gefängnisgelände auf. Nach der Volksschule besuchte Gennat das Königliche Luisengymnasium in Moabit. Danach Militärzeit. 1904 nach acht Semestern an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität Abbruch des Jurastudiums und Eintritt in die Kriminalpolizei. 1905 besteht Gennat die Prüfung zum Kommissar und wird Kriminalkommissar in der Berliner Polizei. 1925 Aufbau der Zentralen Mordinspektion in der Inspektion A, deren Leitung er übernimmt, und Beförderung zum Kriminalrat. Schon zu Lebzeiten ist Gennat eine Legende. Die Presse berichtet über ihn und seine Mitarbeiter wie über Filmstars. Um die modernen Ermittlungsmethoden der Berliner Kriminalpolizei kennenzulernen, die Gennat eingeführt hat und stetig verbessert, pilgern viele ausländische Polizisten zum Alex, aber auch Prominente wie Edgar Wallace oder Charlie Chaplin.


    sehr spannend , man legt die Bücher kaum aus der Hand. Inzwischen gibt es einen weiteren Band

    Linktipp: hier mehr zu den Büchern von Volker Kutscher

    Autor:  w Wolkenschieber
    Beiträge 1837
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Maxi41 am 03.06.2017 12:27 als Antwort auf Maxi41 vom 09.05.2017 20:00

    FS-Tipp für heute Abend:

    ARD zeigt heute 20.15 Uhr den Film "Die geliebten Schwestern".
    Es handelt sich um die Schwestern Charlotte und Caroline von Lengefeld.
    Friedrich Schiller verliebt sich in beide. Charlotte heiratet er, bleibt aber mit Caroline ein Leben lang in Liebe verbunden.
    Diese Verbindung wird auch in dem Buch "Das sanfte Joch der Vortreffichkeit" von Renate Feyl sehr anschaulich geschildert.
    Ich bin auf den Film gespannt, werde ihn aber aufzeichnen, da ich großer Fußballfan bin und das Champions League-Endspiel Juventus Turin vs. Real Madrid nicht verpassen möchte.

    Schöne Pfingsten an alle.

    Bärbel

    Autor:  w Maxi41
    Beiträge 461
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von olga64 am 12.06.2017 17:16 als Antwort auf Ladouce46 vom 31.05.2017 13:15

    Nach dem mich sehr beeindruckenden Buch "die Fotografin" von William Boyd möchte ich mehr lesen von diesem Autor. Jetzt beende ich gerade "Ruhelos" ein ebenfalls tolles, spannendes Buch.Sehr zu empfehlen. Olga

    Autor:  w olga64
    Beiträge 29884
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Adoma am 18.06.2017 11:02

    Boyd widme ich später noch einmal. Die Fotografin war beeindruckend.
    Jetzt gerade bin ich gefesselt von
    Gusel Jachina: Suleika öffnet die Augen
    Adoma

    Autor:  w Adoma
    Beiträge 1863
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Wolkenschieber am 18.06.2017 11:33 als Antwort auf Adoma vom 18.06.2017 11:02

    Zurzeit lese ich die Bücher aus dem Bücherschrank meiner Vermieterin (ich wohne "auf Zeit" in einer wunderbare Wohnung am Rhein, bevor es wieder auf Reisen geht) und so habe ich mir eines der zahlreichen Isabell-Allende Romane zur Nachtlektüre gewählt und in 2 Tagen beendet bzw. abgebrochen, was ich sehr selten mache - Eva Luna!

    Mich hatte der Klappentext sehr angesprochen und musste schnell feststellen, dass nichts davon auf diesen Roman zutrifft ausser einigen Inhaltsangaben. Es ist wie alle Bücher der Dame - vielleicht mit Ausnahme des ersten Romans "Das Geisterhaus" absolut enttäuschend. Schlicht gestrickt und mit kleinen Sensationen gespickt, an den Haaren herbei gezogen und oft genug einfach nur peinlich. Diese Bestseller Autorin wie in den USA in einem Atemzug mit Gabriel Garcia Marquez, Jorge Luis Borges oder gar Pablo Neruda ist schon ziemlich anmassend.
    Keine Empfehlung. Hätte ich nur vorher mal eine Buchbesprechung gelesen

    Linktipp: Buchkritik Eva Luna aus dem Spiegel 1988

    Autor:  w Wolkenschieber
    Beiträge 1837
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Ladouce46 am 19.06.2017 16:23 als Antwort auf Wolkenschieber vom 18.06.2017 11:33

    "Wenn die Lichter ausgehen" von Erika Mann (1940) - Alltag unterm Hakenkreuz - Geschichten aus dem Dritten Reich. Sie beschreibt typische Milieus und Schicksale, es geht um kAnpassung und Leid, Resignation und Versagen, aber auch von Mut und Menschlichkeit. Sehr empfehlenswert, ist auch eine Empfehlung von hier.

    Gleiches Thema: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann. 2 17jährige Melker aus Norddeutschland werden im Febr. 1945 zwangsrekrutiert. Geht ziemlich unter die Haut, aber emfehlenswert.

    Autor:  w Ladouce46
    Beiträge 370
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von olga64 am 19.06.2017 17:26 als Antwort auf Wolkenschieber vom 18.06.2017 11:33

    Wolkenschieberin ich sehe das genau so und konnte die Lobhudeleien zu Frau Allendes Büchern nie verstehen. Das Geisterhaus fand ich auch gut, aber hier sogar den Film noch besser, was mir bei guten Büchern eigentlich nie passiert.

    Ich lese derzeit wieder mal was von T.C. Boyle "San Miguel". Habe gerade begonnen, "fühlt" sich aber gut an und ich werde dranbleiben. Olga

    Autor:  w olga64
    Beiträge 29884
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Sirona am 03.07.2017 08:04

    „Es werde Licht, die sieben Schlüssel zur aramäischen Welt der Bibel von Dr. Rocco A. Errico

    Redewendungen

    Ich habe keine Mäuse. Sicher kennen Sie jemanden, der „ohne Mäuse“ mit tausend „Flausen im Kopf“, „auf mehreren Hochzeiten tanzte“, dabei „Kopf und Kragen riskierte“, und am Ende „ging es aus wie das Hornberger Schießen“. Alles war ihm „durch die Lappen gegangen“. Kein Wunder, wenn er sich „nach Strich und Faden ärgerte“ und jeden, der „ihn übers Ohr gehauen hatte“, gern „in der Pfeife geraucht hätte“. Doch leider machte ihm das Leben „einen Strich durch die Rechnung“, zu früh „mußte er ins Gras beißen“. Vielleicht denken Sie jetzt: „So ein Pechvogel“ oder so viel Dummheit „geht auf keine Kuhhaut“ und mahnen ihren Sprößling: „Schreib dir das hinter die Ohren“ oder „kommt Ihnen das alles spanisch vor“?

    Würden Menschen, die die deutsche Sprache lernen, diese Redewendungen wörtlich nehmen, dann gäbe es wohl ein enormes Chaos und Unverständnis. Aus diesem Grunde klingen auch viele Geschichten und Erzählungen der Bibel völlig unglaubwürdig, weil man bei der Übersetzung den Unterschied zwischen Redewendungen und Historie nicht erkannt bzw. beachtet hat. Insofern ist es nur zu verständlich, dass die Bibel von vielen Menschen als Märchenbuch abgeurteilt wird. Im oben erwähnten Buch werden kritische Bibelaussagen anhand der aramäischen Sprache erklärt und beleuchtet und somit verständlicher.

    Über den Autor
    Dr. Rocco A. Erricohttps://translate.google.at/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.noohra.com/Index.pl%3Frerricobio&prev=search

    Autor:  w Sirona
    Beiträge 1932
     
  • Re: Ich lese gerade
    geschrieben von Sirona am 10.07.2017 17:11

    Peter Härtling – Schubert, Roman

    Kindersegen und -sterblichkeit bei der Familie Franz Theodor Schubert

    Elisabeth (Schuberts Mutter) sitzt auf dem Schemel am Fenster und gibt dem Mädchen, das nach ihr getauft wurde, Elisabeth, die Brust. Es wird bald sterben. Die Mutter Schuberts kommt kaum dazu, an sich zu denken. Entweder ist sie schwanger oder sie hat gerade ein Kind zur Welt gebracht. Bis Franz geboren wird, DER Franz Schubert, hat es noch viele Schwangerschaften Zeit.

    Ignaz Franz (der Erstgeborene), geboren am 8. März 1784 noch in Lichtental, wie auch Elisabeth, geboren 1. März 1786; sie stirbt im Haus am Himmelpfortgrund am 13. August 1788 am Fleckenausschlag.
    Da ist inzwischen Karl geboren, am 23. April 1787, und er geht vor der schwachen und kränklichen Elisabeth am 6. Februar 1788 zugrunde.
    Franziska Magdalena wird geboren am 6. Juli 1788 und stirbt am 14. August 1788 am Gedärmreißen, und während Schuberts Mutter noch Elisabeth und Franziska Magdalena nachweint muß sie gewärtig sein wieder schwanger zu werden, und sie bringt am 5. Juli 1789 ein Mädchen zur Welt, das sie und ihr Mann Franz Theodor aus Trotz und Hoffnung wieder Franziska Magdalena nennen, aber es hält auch nicht lange aus, stirbt am 1. Januar 1792 am Schleimfieber.
    Franz Karl bringt sie am 10. August 1790 zur Welt, doch er verlässt diese schon einen Monat später am 10. September 1790, und nicht einmal ein Jahr darauf wird Anna Karolina geboren, am 11. Juli 1791, die achtzehn Tage danach am 29. Juli ins Totenregister eingetragen wird, sie sei an Fraisen, an Krämpfen gestorben.
    Petrus kommt am 29. Juli 1792 zur Welt, genau ein Jahr nach dem Tod Anna Karolinas, und er stirbt nicht einmal ein Jahr darauf am 14. Januar 1793 an den Folgen eines Zahnkatarrhs. Ihm folgt Josef, der am 16. September 1793 geboren wird und mit fünf Jahren am 18. Oktober 1798 von den Blattern dahingerafft wird.

    Von nun an jedoch scheint Schuberts Mutter für die Zukunft alle Überlebenskräfte zu sammeln und zu horten, denn die drei, die jetzt eingetragen werden in das Verzeichnis der Geburts- und Sterbefälle in der Familie des Schullehrers Franz Theodor Schubert kommen davon, wachsen auf, ungleiche Brüder und am Ende als die Erschöpfung Elisabeth aushöhlte, gibt es noch ein Mädchen, aber ehe Maria Theresia, die Vierzehnte und Letzte in der Kinderreihe am 17. September 1801 geboren wird, bringt Elisabeth noch Ferdinand Lukas am 18. Oktober 1794 und Franz Peter, der hier noch nicht aus der Reihe fällt, am 31. Januar 1797 zur Welt. Den Tag darauf wird dieser Franz getauft, weil Elisabeth (die Mutter) wie bei den andern Kindern fürchten muss, dass er sich gleich wieder verabschiedet. Er ist besonders klein. Nach Franz wird am 17. Dezember 1797, als Dreizehnte, Aloisia Magdalena geboren. Sie lebt nur einen Tag.


    Was für ein erbärmliches Frauenleben! Und so erging es vielen Frauen in dieser Zeit. Viele wurden geschwächt durch die zahlreichen Geburten und Schwangerschaften frühzeitig dahingerafft. Es tut mir in der Seele weh wenn ich darüber nachdenke wie das Leben dieser Frauen verlaufen ist.
    Die heutigen Frauen können es nicht genug schätzen, dass sie es selbst in der Hand haben Kinder zu bekommen oder auch nicht.

    Autor:  w Sirona
    Beiträge 1932
     
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