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Kreuz und quer - beim Ruhrpott gestoppt  
Beitrag von  w rena123  (68) für die Gruppe: Streifzug kreuz und quer durch das deutsche Land  am 14.10.2012 (245x gelesen)
Kein Reisebericht, sondern ein humorvoller Verweis auf eine Region - bei einer Suche im Internet „stolperte“ ich über diese Webseite:

Ruhrpott original?

(Mit dem Mauszeiger über die Personen fahren und die Kuh auf der Weide nicht vergessen)

Nun verstehe ich Ruhr(S)pöttisch noch besser und die woanders Hamburgerinnen, Berlinerinnen usw. genannt werden heißen hier Potteusen

rena

Rhein-Herne-Kanal bei Oberhausen


Foto:
© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
Quelle

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  • Danke meli, für das Super-Duo
    geschrieben von  w anjeli am 06.11.2012 23:56

    sie haben ja schon Kultstatus erreicht und sind nicht mehr wegzudenken.

    Sie gehören auch in den Pott, wie die Fördertürme zu den stillgelegten Bergwerken.



    anjeli
    (Ich habe sie nochmal fotografiert, diesmal ohne Datum.
    Das macht sich nicht so gut auf einem Poster.)

  • anjeli,
    geschrieben von  w meli am 03.11.2012 11:01

    jetzt weiß ich wieder, was ich Dir - passend zum Foto des Blogeröffnungsbeitrages einsetzen wollte.

    LG Meli

    Oberhausen - Missfits

  • meli, ich wußte doch tatsächlich nicht, dass ich solche Schätze habe
    geschrieben von  w anjeli am 18.10.2012 22:44

    Ich habe noch Häuser aus meiner Kolonie. Dort habe ich mal
    gewohnt und gespielt.
    Dort wo jetzt Autos parken war ein großer Platz zum Spielen.
    Margaretenplatz so heißt die Straße immer noch.





    Die Häuser standen im Winkel, über Eck gebaut und durch einen Toreingang miteinander verbunden.



    Auch dieses Haus war mit dem Haus rechts und dem Haus links
    verbunden. Das kleine Torhaus war Eingang zum Hof und Garten und gleichzeitig auch ein Stall.



    Viele Häuser hatten auch kleine Erker.

    anjeli

  • anjeli,
    geschrieben von  w meli am 17.10.2012 15:35

    weiß doch der Geier warum, aber ich liebe solche Aufnahmen wie Du sie von den Fördertürmen gemacht hast.

    Das erste mit dem 2. Förderturm, ich würd es mir als Poster an die Wand hängen.

    Danke dafür!

    Meli

  • Was wäre der Ruhrpott ohne seine Zeitzeugen
    geschrieben von  w anjeli am 17.10.2012 12:50

    Leider sind nicht mehr alle Fördertürme erhalten.
    In meiner Stadt Marl ist von der Schachtanlage Brassert der Förderturm nicht mehr da.







    Zum Glück gibt es noch Zeitzeugen in unserer Stadt.
    Auf der Schachtanlage Auguste Victoria ist der Schacht 1/2
    stillgelegt. Ein Gebäude ist erhalten und die Fördertürme sind noch da.

    anjeli

  • Die Margarethenhöhe ist wohl die schönste der Kolonien im Gartenstadt-Stil
    geschrieben von  w anjeli am 16.10.2012 23:59

    Die älteste Kolonie ist Eisenheim in Oberhausen. Ab 1844 baute die Gutehoffnungshütte die zweistöckingen Häuser mit jeweils separaten Eingang für die Wohnungen im Ober- und Untergeschoss.

    Kolonie Eisenheim

    Eisenheim unterscheidet sich im Baustil wesentlich von den später ab 1905 gebauten Kolonien , den sogenannten Gartenstädten.
    Muster dafür sind die Kruppschen Siedlungen in Rheinhausen,
    die Beisenkampsiedlung in Datteln und die Dahlhauser Heide in Bochum Hordel.
    Die bekannteste Gartenstadt ist die Margarethenhöhe in Essen. Sie wurde von Prof. Georg Metzendorf entworfen. Auch die Gartenstadt Hüttennau der Henrichshütte in Welper ist von ihm.
    Eisenheim war um 1970 vom Abriss bedroht. Die Menschen, die dort wohnten kämpften mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sie hatten viele Verbündete und gewannen diesen Kampf. Die Gegner mußten sich der starken Bindung zu ihrer Siedlung und den starken sozialen Strukturen
    beugen und gaben ihre Abrisspläne auf.

    Der Kampf hatte sich für ihre ins Herz geschlossene Kolonie
    gelohnt.Eisenheim war die erste Kolonie, die unter Denkmalschutz gestellt wurde.
    Auch für andere Kolonien waren Abrisspläne erstellt worden, auch diese wurden nach langen Kampf der Bewohner aufgegeben.

    Ich habe ein paar Fotos von meiner Kolonie, in der ich aufgewachsen bin, die ersten acht Jahre meines Lebens dort verbracht habe.


    In dem Haus wohnten sechs Familien und die Eingänge waren seitlich. Die Erdgeschosswohnung hatte einen eigenen Eingang, mit einem schmalen Flur. Für die Obergeschosswohnung und für die Mansardenwohnung bestand ein Eingang mit großem Hausflur in dem dann die geschlachteten Schweine auf der Leiter hingen.
    Hier ist deutlich zu sehen, wie das Haus ursprünglich ausgesehen hat vor der Renovierung.




    Das sind kleine Häuser in der zu beiden Seiten jeweils eine Familie wohnte. Die Treppe nach oben war meistens schmal und steil.
    Auch bei diesem Haus ist der Vorher-Nachher-Effekt auch noch zu sehen.


    Diese Häuser sehen wie Neubauten aus, sind aber tatsächlich alte Zechenhäuser. Wenn man es nicht weiss, ist es kaum zu glauben.


    Das ist ein Mehrfamilienhaus in einer wunderschönen Farbe gestrichen.
    Das Haus hat auch kleine Erker, die auch typisch waren für Koloniehäuser. Auch ist hier noch zu sehen, dass das Nachbarhaus durch einen Torbogen verbunden wurde.


    Fortsetzung folgt
    anjeli

  • Stimmt anjeli,
    geschrieben von  w meli am 15.10.2012 23:42

    was aus den Häusern der Kumpel und Stahlkocher geworden ist, zeigt am besten die Margaretenhöhe in Essen.
    Ich war Anfang 2000 mit meiner Freundin dort und irgendwo habe ich auch die Bilder.
    Bei Frau Google habe ich folgenden Link gefunden, der auf einem Video zeigt, was aus dieser Siedlung geworden ist.

    Meli

    Margarethenhöhe

  • Pottsprache und Potthäuser
    geschrieben von  w anjeli am 15.10.2012 23:12



    Ein typisches Büdchen im Pott, da gibt es auch eine echte Currywurst mit Pommes. Bei der Bestellung bitte eine Assi-Schale aufgeben, dann ist alles klar.

    Typisches Koloniehaus, noch nicht renoviert. Die meisten hatten drei Zimmer, die sehr groß waren.
    Wenn man das Glück hatte, eine 4-Zimmerwohnung zu bekommen, war dann ein Zimmer für den Kostgänger. Ein bisschen Kohle wollte Modder auch so nebenbei machen, damit Vadder auch mal freimachen konnte, um seinen Tauben in den Hintern gucken zu können.



    Viele der alten Zechenhäuser, die vor dem Ersten Weltkrieg entstanden, sind liebevoll renoviert worden.





    Rena, gute Idee den Ruhrpott hier vorzustellen. Da können wir uns dann so richtig auslassen.

    anjeli

  • Waaaatt, Luchsi????
    geschrieben von  w meli am 15.10.2012 20:54

    Eh, hö ma!
    Du kennz mich doch oder watt soll datt? Kennze mich, kennze den Pott! Jawoll!

    Hasse noch nie eine Meli Geschichte zur Brust genommen?
    Datt gibbet ja wohl nich, wa?
    Damitte datt nie vergessen tus merk et dich: Ich bin eine Potteuse!!
    Un essen tu ich am liebsten in den Pott die Currywurst.
    Watt meinze denn, warum dä Gröhlemeyer inne Kneipe am singen anfing?

    Aber et darf auch ma Panhas mitti Bratkartoffeln auffen Tisch sein.

    Datt sacht Dich

    dat Meli

  • Grinse still vor mich hin
    geschrieben von  w luchs35 am 15.10.2012 20:11

    Das war ja eine steile Vorlage über den Pott, die Potteusen und andere skurile Gags. Damit kann ich durch den Abend schmunzeln und bei Bedarf die Kuh dröhnen lassen oder mich mit dem bauchigen Jüngling unterhalten . Vielleicht lerne ich dann sogar noch pöttisch?
    Doch, bin tief beeindruckt, vor allem, weil ich vom Pott nun von einer unbekannten Seite beeindruckt werde und mich dann doch wohl mal ganz real auf die Suche machen könnte.

    Meli, so toll wie Rena hast Du mir Dein Revier noch nie vorgestellt

    LG Luchs



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